Traditionelle Thai Massage

Die traditionelle Thai Massage ist eine 2500 Jahre alte Massage, die von Mönchen im thailändischen Kloster „Wat Po“ angewendet und auch gelehrt wird. Entwickelt wurde diese Massage von Mönchen, die während der Meditation auf Selbstmassage angewiesen waren, um die Blutzirkulation aufrecht zu erhalten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine Massage-Methode, die aus 82 verschiedenen Techniken besteht und allgemeines Wohlbefinden mit sich bringt.

Theoretisch begründet wurde das Massagesystem mit der Existenz von zehn Hauptlebensadern (Sen-Linien), die neben dem Blutadern- und Nervensystem den menschlichen Körper durchziehen. Diese zehn Hauptadern, durch die alle Kraftströme fliessen, teilen sich in nicht weniger als 72000 Nebenadern (die sogenannten „Nadis“), die wiederum sämtliche Organe versorgen. Speziell diese Nadis werden durch die traditionelle Thais Massage angeregt.

In Thailand wird davon ausgegangen, dass eine Disharmonie im Kraftfluss der Haupt- und Nebenadern zu Krankheiten führt. Dieses „Zuviel“ oder „Zuwenig“ an Kraftströmen wird durch die traditionelle Thaimassage wieder ins Lot gebracht. Es findet ein vermehrter Stoffwechselaustausch statt und die Durchblutung wird gefördert. Die Massage der Mönche vom Kloster „Wat Po“ ist als eine Mischung von Druckpunktmassage, Lockerungsübung sowie Yoga-Dehnübungen und Fuss-Massage zu bezeichnen.

Die Massagetechnik besteht aus einem sanften, kräftigen Pressen der verschiedenen Druckpunkte, aus leichtem Streichen und Klopfen. Die Intensität des Massagedruckes hängt immer vom Wunsch des jeweiligen Klienten ab. Ihnen sollte es möglich sein, während der Massage entspannt und tief zu atmen. Die Massage kann durch verschiedene Kräuter unterstützt werden. Besonders gute Wirkung wird bei Muskelverspannungen und allen daraus entstehenden Schmerzzuständen, sowie auch bei Stress jeglicher Art. Nach der Massage ist es dem Klient besonders zu empfehlen, sich eine Nachruhephase zu gönnen und in den folgenden Stunden viel zu trinken.

Klassische Massage

Klassische Massage, nach dem schwedischen Heilpraktiker Ling auch Schwedische Massage genannt. Durch die typischen Griffe, wie z.B. Streichungen, Knetungen, Reibungen, Zirkelungen, Pochen, Klopfen, Klatschen… wie eine Durchblutungs-, bzw. Stochwechselsteigerung erzielt, die die Haut, die Muskulatur, die Organe, Blut und Lymphe positiv beeinflussen. Wird eine Veränderung im Körper erreicht, so ändert sich auch Ego und Emotio. Die Verwendung von Ölen und Massagemitteln ist üblich.

Fussreflexzonen Massage

Im Fuss haben alle Bereich des Menschen ihre zugeordneten Stellen, die Reflexzonen. Der Schmerz, der durch die gezielten Griffe an manchen Stellen entstehen kann, führt als eine Art „Wegweiser“ durch die Behandlung. Damit ist der geübte Therapeut in der Lage, sich ein Bild vom Zustand des Körpers zu machen. Diese Technik ordnet gestörte und harmonisiert geschwächte Lebensenergie